ELDA-Abrechnung

ELDA-Abrechnung

Du bist hier:

Abrechnung                                                                        

Um die Abrechnung mit dem Krankenversicherungsträger durchzuführen, müssen zunächst die im Verordnungsschein eingetragenen Daten noch einmal überprüft werden. Sind diese nicht korrekt, wird dies in Form von Fehlermeldungen in blauer und roter Schrift angezeigt. Dies würde sich ereignen, wenn beispielsweise für die Patientin Britta Schönlechner nicht alle relevanten Daten erfasst werden würden. Diese Hinweise auf fehlende Daten erhältst du, wenn du im schwarzen Menü-Band zu Finanzen > eld@ wechselst. Dort ist sofort ersichtlich, welche Fehler auftraten:

Um die ersten beiden Fehler zu korrigieren, wechsle im schwarzen Menü-Band zu Behandlungen und klicke die Patientin an. Mit dem Bearbeiten-Symbol änderst du den Verordnungsschein, indem du die SVNR des Versicherten und die leistungszuständige Krankenversicherung einträgst:

Die nächsten drei Fehlermeldungen beziehen sich auf den zuweisenden Arzt. Um die Fehler zu beheben, solltest du zunächst im Verordnungsschein überprüfen, ob der Name des Arztes angegeben ist. Sollte dies nicht der Fall sein, trage diesen bitte nach.

Ist dies erfolgt, wechsle wieder zu  Finanzen > eld@ und überprüfe, ob mit diesem einen Schritt alle drei Fehlermeldungen, die den Arzt betrafen, verschwunden sind.  Erscheint noch immer die Fehlermeldung, dass die Vertragspartnernummer des überweisenden Arztes und sein Fachgebiet unbekannt sind, müssen Änderungen in den Stammdaten vorgenommen werden. Um dies zu tun, wechsle zu Stammdaten > ÄrztInnen und wähle den jeweiligen Arzt aus, um die Stammdaten zu bearbeiten und die fehlenden Daten einzufügen:

Hast du die eingegebenen Daten gespeichert, verschwinden auch die letzten Fehlermeldungen. Sichtbar sind nur noch die Daten der Patienten, die Leistungen in einem bestimmten Monat erhalten haben.

Um die Leistungen mit dem Krankenversicherungsträger abrechnen zu können, klicke Export an. Die Patienten, für die die Leistungen abgerechnet werden sollen, verschwinden. Rechts oben erscheint eine Nachricht in blauer Farbe, die besagt, dass der Abrechnungsdatensatz erfolgreich erstellt wurde und du die erstellte Datei mittels eld@ online an die Krankenversicherung senden sollst:

Links unten am Bildschirm erscheint eine Datei, die du mit dem Editor-Programm öffnen kannst:

Diese Datei enthält den Datensatz, den du aufs „eld@ online“-Portal hochladen kannst. Zusätzlich zum Abrechnungsdatensatz besteht die Möglichkeit, auch noch eine Rechnung zu erstellen. Um dies zu machen, wechsle im schwarzen Menü-Band zu Finanzen > Honorarnoten. Unter Aktionen wähle das Symbol des Auges aus, um die Honorarnote zu den abgerechneten Leistungen zu öffnen:

Hast du die Honorarnote noch einmal durchgelesen, könntest du diese ausdrucken und bei Bedarf etwa dem jeweiligen KV-Träger per Post zukommen lassen:

Nach oben

Vorzeitiges Ende der Therapie

Manchmal kommt es vor, dass eine Behandlung aus verschiedenen Gründen vorzeitig beendet werden muss. Dennoch ist es möglich, dass die Leistungen von dem Therapeuten abgerechnet werden können. Folgendes Beispiel verdeutlicht das: Die betreffende Krankenkasse, z. B. die ÖGK, verlangt, dass erst abgerechnet werden darf, wenn die verordneten Leistungen durchgeführt wurden. (Dieser Abrechnungsmodus ist in den Stammdaten > Krankenkassen für den jeweiligen Krankenversicherungsträger, in diesem Fall die ÖGK, bereits angehakt.)

Um also für einen Patienten, der bei der ÖGK versichert ist, bei vorzeitigem Therapieende die Abrechnung vorzunehmen, setze bitte folgende Schritte: Wechsle im schwarzen Menü-Band zu Behandlungen. Danach klicke den Patienten an und sehe nun in den Daten zur Verordnung, dass beispielsweise nur vier von fünf Behandlungen durchgeführt wurden. Du kannst nun die Verordnung bearbeiten und im Verordnungsschein durch Anhaken eines Kästchens die Leistung für die Abrechnung freigeben. Bei diesem Vorgang verfärbt sich das Kästchen grün:

Ist die Leistung für die Abrechnung freigegeben, folgt der Vorgang dem Ablauf, wie du diesen von anderen Abrechnungen bereits kennst.

Nach oben

Hausbesuch/Kilometergeld

Sollte die Behandlung eines Patienten in Form eines Hausbesuchs erfolgen, sollte dies im Verordnungsschein bereits vermerkt sein. Um dieses Detail nachzutragen, wechsle im schwarzen Menü-Band zu Behandlungen und klicke den Patienten an. Im Bereich der PatientInnendaten wähle bei Praxisstandort den Heimbesuch aus:

Ebenfalls in den PatientInnendaten kannst du festlegen, wie weit der Patient vom Praxisstandort entfernt ist. Du gibst im dafür vorgesehenen Feld die Kilometeranzahl ein, die anschließend für die Berechnung des Kilometergeldes relevant sein wird:

Nachdem du die Behandlungsakte um die Daten, die für den Heimbesuch ausschlaggebend sind, ergänzt hast, speichere die eingetragenen Informationen. Anschließend ziehe den ersten vereinbarten Termin der Behandlungsserie in den Terminverlauf:

Jetzt kannst du eine neue Leistung, beispielsweise „PT 30“, hinzufügen. Füge eine neue Leistung hinzu und hake Nebenleistungen an. Du hast die Möglichkeit, zwei neue Nebenleistungen – nämlich Hausbehandlung und Kilometergeld – auszuwählen, indem du diese jeweils als neue Leistung hinzufügst:

Die Hauptleistungen und die beiden Nebenleistungen werden somit für alle Termine, die in den Terminverlauf gezogen wurden, übernommen.

Nach oben

Selbstbehalt

Ist der Patient wie im folgenden Beispiel ein Versicherter der SVS, muss bei der Abrechnung eine Besonderheit berücksichtigt werden: die Erfassung eines Selbstbehaltes. 80 Prozent der Therapiekosten für den Patienten werden mit der Krankenkasse abgerechnet, 20 Prozent mit dem Patienten. Da die Abrechnung mit dem Krankenversicherungsträger monatlich erfolgt, enthält diese auch alle anderen Patienten, die Leistungen in diesem Monat bekommen haben.

Für die Abrechnung mit der Krankenkasse klicke wie in den anderen Fällen unter Behandlungen den Patienten an, um die PatientInnendaten auszufüllen. Als Krankenkasse gebe bitte diesmal die SVS an:

Nach Speichern der PatientInnendaten wähle in der Verordnung den Selbstbehalt von 20 Prozent aus, füge wie gewohnt die Leistung hinzu und speichere die Daten:

Wie bei Versicherten anderer Krankenversicherungsträger ziehe bitte den ersten Behandlungstermin von den vereinbarten Terminen in den Terminverlauf, füge eine neue Leistung hinzu und verschiebe die restlichen Termine in den Terminverlauf.

Anschließend wechsle im schwarzen Menü-Band zu Finanzen > eld@. Du siehst jene zwei Patienten, für welche die Leistungen in dem betreffenden Monat (Oktober) mit der SVS abgerechnet werden:

Die folgenden Schritte folgen demselben Ablauf, den du von anderen Versicherten kennst: Um die Leistungen mit dem Krankenversicherungsträger abrechnen zu können, klicke Export an. Die Patienten, für die Leistungen abgerechnet werden sollen, verschwinden. Rechts oben erscheint eine Nachricht in blauer Farbe, die besagt, dass der Abrechnungsdatensatz erfolgreich erstellt wurde und du die erstellte Datei mittels eld@ online an die Krankenversicherung senden sollst. Links unten am Bildschirm erscheint eine Datei, die du mit dem Editor-Programm öffnen kannst. Diese Datei enthält den Datensatz, den du aufs eld@ online-Portal hochladen kannst. Zusätzlich zum Abrechnungsdatensatz besteht die Möglichkeit, auch noch eine Rechnung zu erstellen. Um das zu tun, wechsle im schwarzen Menü-Band zu Finanzen > Honorarnoten. Unter Aktionen wähle das Symbol des Auges aus, um die Honorarnote zu den abgerechneten Leistungen der Patienten im betreffenden Monat zu öffnen und bei Bedarf auszudrucken. Angezeigt wird jedoch in diesem Fall eine Endsumme, von der der Selbstbehalt des Patienten in Höhe von 20 Prozent abgezogen wurde. Übrig bleiben die 80 Prozent an Therapiekosten, die von der SVS zu tragen sind:

Wenn die verordneten Leistungen beendet sind, bekommt auch der Patient, der 20 Prozent an Selbstbehalt zahlt, eine Rechnung. Dafür wechsle wieder zur Behandlung in den Terminverlauf. Du wählst Weitere Aktionen > Honorarnote aus:

Ist dieser Schritt erfolgt, gelangst du zur Honorarnote, wo unter anderem die Leistungen, die Tarife und die Endsumme angeführt sind. Diese Informationen können hier unter Aktionen noch einmal bearbeitet oder gelöscht werden:

Außerdem enthält die Honorarnote die Felder zum Eingeben der Kontonummer, des Datums und der Unterschrift sowie die Möglichkeit, hinsichtlich des Steuerbefreiungstextes und des Einlösens eines Gutscheins Änderungen vorzunehmen. Des Weiteren können Kopf- und Fußtext sowie allgemeine Notizen bearbeitet werden:

Hast du alle erforderlichen Änderungen durchgeführt, besteht die Möglichkeit, sich die Honorarnote in der Vorschau anzusehen:

In der Folge kannst du die Honorarnote erstellen. Diese enthält als Endsumme den Betrag, von dem die 80 Prozent, die von der Krankenkasse übernommenen werden, abgezogen wurden:

Nach oben

Krankenkassenwechsel

Ein weiterer Spezialfall in der Abrechnung tritt auf, wenn Patienten irrtümlich die falsche Krankenkasse angegeben haben. Ein Beispiel: Der Patient nennt die SVS als zuständigen Krankenversicherungsträger, ist aber in Wirklichkeit bei der ÖGK. Ein Therapietermin für Oktober wurde bereits gemeinsam mit den anderen Patienten, die in diesem Monat behandelt wurden, abgerechnet.

Die Krankenkasse meldet zurück, dass sie nicht für den Patienten zuständig ist. In diesem Fall änderst du unter Behandlungen im Verordnungsschein die Krankenkasse, indem du die ÖGK auswählst. Das Programm leitet dich in der Folge genau an, welche Schritte bei einem Kassenwechsel zu setzen sind:

Du kannst die Abrechnung mit der bisherigen Krankenkasse zurücksetzen. Das Buchungsjournal korrigiert diese mithilfe einer Einzelgutschrift. Anschließend kann mit der richtigen Krankenkasse für die nächste Abrechnungsperiode wie gewohnt abgerechnet werden.

Nach oben